Ablauf einer Ballonfahrt

Kurz vor dem geplanten Start lassen wir uns letzte Informationen per Telefon von den Wetterstationen des Flughafen Köln geben und entscheiden, ob die Ballonfahrt aufgrund der Wettervorhersage stattfinden kann oder nicht. Danach erfolgt endgültig die telefonische Zu- oder Absage.

Nach dem Eintreffen am Ballon-Startplatz vorstellen der Crewmitglieder.
Daran anschliessend erfolgt das gemeinschaftliche Auspacken und Aufrüsten des Heissluftballons.

Danach entschweben wir gemeinsam mit dem Heissluftballon. Der Aufstieg des Ballons ist ruhig und sanft. Während der Fahrt, deren Richtung allein der Wind bestimmt, schweben wir fast lautlos am Himmel. In Harmonie mit der Natur können Sie entspannt über den Dingen stehen und die Weite und Freiheit am Himmel geniessen.

Die Bodencrew steht in ständigem Funkkontakt zum Piloten und folgt dem Ballon im Begleitfahrzeug.

Nach ca. 1 1/2 Std. Ballonfahrt wählt der Pilot eine Landewiese aus und lässt den Ballon wieder zur Erde gleiten. Es erfolgt die Landung und anschliessend das gemeinsame Zusammenlegen sowie das Verstauen des Ballons in den Ballon-Anhänger.

Unmittelbar nach dem Aufräumen und Verstauen des Ballons erfolgt für alle Erstfahrer mit der Taufe die stilvolle Erhebung in den Adelstand der Ballonfahrer, mit Überreichung einer Taufurkunde mit dem verliehenen Adelstitel.

Anschliessend erfolgt die Rückfahrt zum Startplatz.

Wir nehmen uns noch die Zeit und setzen uns mit unseren Mitfahrern, wenn gewünscht, nach der Ballonfahrt gemütlich zusammen und lassen die Ballonfahrt gemeinsam ausklingen.

Der Ballonverfolger – ohne ihn kommt der Pilot und der Ballon nicht mehr zurück zum Startplatz.

Zunächst unterstützt der Ballonverfolger beim Aufbau des Ballons den Piloten. Während dann der Pilot mit seinen Passagieren in den Lüften davon schwebt, packt der Verfolger auf dem Startplatz alle Utensilien, die zum Start nötigt waren in den Anhänger und wartet auf die ersten Informationen zur Fahrtrichtung, die er über Funk vom Piloten erhält.

 

Die Aufgabe des Ballonverfolgers ist es nun, möglichst zeitnah nach der Landung des Ballons auf der Landewiese zu sein. Unterstützung und Hilfe erhält der Verfolger von Landkarten, einem Navigationssystem und natürlich vom Piloten über Funk. Dies bedeutet, der Verfolger muss funken, Karten lesen und zugleich Anhänger fahren.

 

Während der Ballon querfeldein am Himmel fährt, denn die Fahrtrichtung bestimmt alleine der Wind, muss der Verfolger mindestens eine doppelt so lange Strecke auf Straßen und Feldwegen zurücklegen. Bei starkem Wind muss der Verfolger also kräftig das Gaspedal treten.

 

Wenn er dann den Ballon und die Passagiere „eingefangen“ hat, hilft er beim Zusammenpacken des Ballons und bei der Taufe der Passagiere. Abschließend ist es seine Verantwortung, dass alle Ballongäste sicher an den Startplatz, oder wo auch immer sie ihr Auto geparkt haben, zurückgebracht werden.

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